Das tote Mädchen

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Originaltitel: Blur

Autor: Steven James

Verlag: cbt

Seiten: 378

Preis: 9,99€

Buch: Verlag

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Inhalt:

Als ein totes Mädchen im Lake Algonquin gefunden wird, glaubt der 16-jährige Daniel, wie alle anderen auch, dass seine zwei Jahre jüngere Mitschülerin Emily durch einen tragischen Unfall ums Leben kam. Doch bei ihrer Beerdigung hat er eine Vision von ihr, wie sie ihn um Hilfe bittet. Daniel glaubt, dass sie ermordet wurde. Doch keiner will ihm glauben. Es fällt Daniel immer schwerer, zwischen seinen Visionen und der Realität zu unterscheiden. Doch er muss den wahren Killer stellen, bevor dieser wieder tötet …

Cover:

Das tote Mädchen.jpg

Das Cover ist wirklich mal ein Hingucker! Dadurch bin ich auch überhaupt aufmerksam auf das Buch geworden. Es gefällt mir sehr gut, weil das Cover auch sehr gut zum Inhalt des Buches passt und man auch schon im Klappentext des Buches erfährt, was genau zu sehen ist, auch wenn dies ein wenig „blumig“ dargestellt wird.

Meinung:

Der Schreibstil von Steven James ist gewöhnungsbedürftig und ich habe wirklich sehr lange gebraucht bis ich hineingefunden habe. Der Autor hat glaube ich, schon mehrere Bücher für Erwachsene geschrieben, was er bestimmt auch gut kann, jedoch schafft er es nicht wirklich, sich in einen Jugendlichen hineinzuversetzen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Daniel, einem 16-jährigem Jungen erzählt, der manchmal wirklich wie ein Jugendlicher handelt, aber ansonsten wie ein kleines Kind oder ein Erwachsener wirkt. Man ist sich also nicht wirklich sicher, wie alt der Protagonist wirklich ist (dem Benehmen nach zwischen 4-60). Dieser Aspekt hat mir leider garnicht gefallen und hat mich leider sehr enttäuscht, da dadurch viele Teile der Handlung etwas komisch wirken. Personen oder Orte beschreiben kann der Autor jedoch sehr gut und anschaulich. Am besten haben mir dabei Daniels Visionen von Emily gefallen, die wirklich sehr gruselig beschrieben wurden und dem Leser vielleicht sogar ein bisschen Gänsehaut bereiten können.

Zur Handlung lässt sich eigentlich auch nicht soooo viel sagen! Daniel hat nach circa dreißig Seiten die erste Vision, und versucht darufhin herauszufinden, ob Emily ermordet wurde, und wenn ja, von wem. Außerdem lernt er ein Mädchen kennen, mit dem er unbedingt ausgehen möchte und verbringt mit seinem Kumpel Kyle viel Zeit beim Schreiben komischer Texte. Seine „Ermittlungen“ kommen nicht wirklich voran und ziehen sich schleppend hin. Zum Ende hin wurde es noch mal wirklich spannend, jedoch hat mich das Ende und damit die Auflösung des Ganzen dann doch ein wenig enttäuscht.

Die Charaktere fand ich aber wirklich gut. An Daniel hat mir aber gefallen, dass er sich selbst nie sicher war, ob alles real ist oder er eine Vision hat. Jedoch ist mir auch nicht wirklich klar, warum Emily gerade ihm erscheint, da er sie kaum kannte. An der Schule ist er der heiße Typ, der auch noch Football spielt und jede haben könnte, aber noch nie eine Freundin hatte. Ich fand aber schade, dass er im Buch keine wirkliche Entwicklung durchmacht, in keiner Hinsicht.

Es gibt zwar noch ein paar andere Charaktere, aber die spielen für die Handlung eigentlich überhaupt keine Rolle…

Fazit:

Das Buch ist eigentlich ganz okay, aber ich persönlich würde es nicht empfehlen! Ich habe zwar bis zum Ende des Buches einen Verdacht in Bezug auf den Täter gehabt, aber der hat sich nicht bestätigt. Die Story ist zwar nicht wirklich originell, aber spannend.

Sterne: 2/5

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2 Gedanken zu „Das tote Mädchen

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