Dein Leuchten

Vielen Dank an das Bloggerportal und den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Originaltitel: What Light

Autor: Jay Asher

Verlag: cbt

Seiten: 313

Preis: 14,99€

Buch: Verlag

Amazon

Inhalt:

Jedes Jahr zu Weihnachten reist Sierra mit ihren Eltern nach Kalifornien, um dort auf der Familienplantage Weihnachtsbäume zu verkaufen. Doch diesmal wird Sierras Welt auf den Kopf gestellt. Sierra verliebt sich – das erste Mal, unsterblich und mit aller Macht. In Caleb, den Jungen mit den Grübchen, der Weihnachtsbäume verschenkt und eine dunkle Vergangenheit verbirgt, denn Caleb soll seine Schwester angegriffen haben. In seiner Heimatstadt ist er deshalb ein Außenseiter. Sierras Eltern, ihre Freunde, alle warnen sie davor, sich auf ihn einzulassen. Doch Sierra kann nicht glauben, dass Caleb gefährlich ist, und riskiert alles, um ihre große Liebe zu gewinnen …

Cover:

Dein Leuchten von Jay Asher
Dein Leuchten von Jay Asher

Farblich finde ich das Cover sehr schön und für Sierra wurde ein hübsches, aber nicht wunderschönes Mädchen ausgesucht, aber ansonsten ist das Cover nicht spektakulär und hätte mich nicht zu einem Coverbuy animiert.

Meinung:

Jay Ashers Schreibstil war für mich durch Tote Mädchen lügen nicht nicht neu. Er hat Dein Leuchten im gleichen Stil geschrieben, jedoch haftet dem Buch noch ein etwas anderer Touch an, der durch die Hauptfigur Sierra hervorgerufen wird. Der Schreibstil ist sehr angenehm und ich bin sehr schnell in die Geschichte hineingekommen. Oft ist der Schreibstil bei Büchern die aus der Sicht des Protagonisten geschrieben sind, meiner Meinung nach nicht gut, aber in diesem Punkt wurde ich überrascht. Es war echt toll die Geschichte durch Sierras Augen zu erleben und ihre Gedanken mitzukriegen und auch nachvollziehen zu können.

Die Handlung  hat mich überrascht! Aber nicht, weil es nicht vorhersehbar war, sondern weil alles, was vorhersehbar war, viel schneller passierte als „normal“. Am Anfang stehen die Fragen ob Sierra und Caleb zusammen kommen und was Caleb wirklich getan hat im Raum. Einerseits wird Caleb immer als der Irre dargestellt, der seine Schwester angegriffen hat, andererseits als der süße Junge, der armen Leuten Weihnachtsbäume schenkt, wodurch er übrigens Sierra über den Weg läuft, da ihre Eltern einen Stand mit Weihnachtsbäumen haben. Sierra, die eigentlich keine Beziehung möchte, da sie 1. sehr wählerisch ist  und 2. nur einen Monat in der Stadt ist, interessiert sich aber schlagartig für Caleb und fühlt sich zu ihm hingezogen. Und auch Caleb scheint Interesse an ihr zu zeigen, doch jeder (inklusive ihrer besten Freundin Heather) rät Sierra von ihm ab, wovon sie sich aber nicht einschüchtern lässt. Ab diesem Zeitpunkt war das Buch meiner Meinung nach sehr vorhersehbar  und hat mich nicht mehr so ganz gefesselt. Es ging damit weiter, dass in der ersten Hälfte des Buches schon von Liebe gesprochen wird und es auch eine echt süße 😉 Liebesgeschichte ist, die jedoch keinerlei Tiefgang hat. Damit hat schon mal Spannung gefehlt. Es müsste auch gar nicht viel sein, da es ja ein Buch über die erste Liebe ist, doch wenn gar keine vorhanden ist, macht es einfach keinen Spaß das Buch zu lesen! Zudem kamen Sierra und ihre Freundinnen sehr kindisch rüber, Caleb dagegen sehr erwachsen.

Was ich hingegen gut finde ist, dass man durch dieses Buch viel über Thanksgiving und Weihnachten erfährt, da diese Feste in Amerika ja ganz anders gefeiert werden, als es hier in Deutschland üblich ist. Außerdem finde ich es gut, dass Jay Asher nicht nur Sierra und Caleb thematisiert, sondern sich auch noch ein wenig den Eltern zuwendet und auch Beziehungsprobeleme anspricht, die in einer langjährigen Ehe entstehen können.

Das Beste ist aber mal wieder die Message hinter dem Buch: Leute urteilen viel zu schnell und glauben oder möchten gerne Gerüchten und Tratsch & Klatsch glauben!!! Dieser Umstand kommt in der Geschichte sehr stark zum tragen und das hat mir viel bedeutet.

Wie ich vorhin schon erwähnt habe, sind mir die meisten Charaktere zu kindisch. Sehr schlimm war das allerdings nicht. Jedoch war es manchmal merkwürdig, dass Sierra sich wie ein Kind verhält, aber wie eine Erwachsene spricht, worüber sich Caleb im Buch sogar lustig macht. Wichtig sind auch noch Sierras Eltern, ihre Freundinnen Heather, Rachel, Elizabeth und natürlich die Weihnachtsbäume und die heiße Schokolade mit der Minzstange, die das tolle Feeling in die Geschichte bringen.

Fazit: Ein Buch über die erste Liebe mit einigen Schwächen, jedoch einer großen Botschaft! Gebt nichts auf Gerüchte und hört auf zu lästern. Ich habe Dein Leuchten ein paarmal beim Lesen mit Tote Mädchen lügen nicht verglichen, was sich einfach nicht vermeiden ließ. Von der Geschichte her ist ein deutlicher Unterschied zu erkennen, von der Message her hat Jay Asher aber nicht nachgelassen, was dieses Buch für mich ein bisschen „rettet“.

Deshalb:

Sterne: 3 von 5

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