Guides – Die erste Stunde

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Guides hörte sich ein bisschen wie Die 5. Welle von Rick Yancey an, jedoch konnte mich Robison Wells vollkommen von seinem Werk überzeugen!

>>Die Aliens waren möglicherweise genauso angepisst, im Mittleren Westen zu landen, wie ich es war.<<

Alice

Originaltitel: Dark Energy

Autor: Robison Wells

Verlag: HarperCollins

Seiten: 272

Preis: 14,00€

Buch: Verlag

Amazon

Inhalt:

Niemand weiß, was sich in dem gigantischen UFO befindet, das die Welt nach seinem Absturz in Atem hält. Und Alice ist sicher: Niemand außer ihr Vater, der für die NASA arbeitet, hätte seine siebzehnjährige Tochter jetzt auf ein Internat nach Minnesota gebracht – ausgerechnet mitten ins Zentrum der Katastrophe. Hier kommt Alice der Wahrheit hinter den Nachrichten gefährlich nahe. Doch mit der Wahrheit kommt auch die Angst vor den unbekannten Geschöpfen, die das Raumschiff verlassen …

Cover:

Guides.jpg

Das Cover finde ich sehr interessant, vor allem durch die Farben! Das Motiv erscheint auf den ersten Blick nicht in das Genre SciFi zu gehören, bei genaurem Betrachten erkennt man jedoch, dass dies Alice‘ Aussicht auf ein UFO ist, während man praktisch hinter ihr steht. Ich kann nur sagen: Tolles Cover, denn dadurch bin ich überhaupt erst auf das Buch aufmerksam geworden…

Meinung:

Robison Wells Schreibstil ist sehr angenehm und leicht zu lesen, jedoch war es nichts Überragendes. Ich habe leider nicht genau herausfinden können, was die Merkmale seines persönlichen Schreibstils sind, da es einfach nichts Markantes gab. Ich konnte mir die Charaktere auch nicht wirklich vorstellen, die Handlungsorte und das UFO dagegen schon. Aber man kann das Buch sehr flüssig lesen und braucht auch nicht lang dafür, was aber auch an der Seitenzahl liegt… 😉

Die Charaktere und ihre innergeschichtliche Wandlung haben mir sehr gut gefallen. Auch wenn ich die Charaktere nicht vor meinem geistigen Auge hatte, war es doch schön zu sehen, was sie erleben und wie sie damit umgehen. Am besten haben mir Alice und ihre Großmutter gefallen. Zu Anfang der Geschichte hat Alice eine Scheiß-auf-alles- Haltung, die sich im Laufe der Story sehr ändert, was auch zu meiner Begeisterung beigetragen hat, da ich sie am Anfang echt nicht leiden konnte. Als die Situation zu eskalieren droht, übernimmt sie die Verantwortung und fragt ihre Großmutter um Rat. Ihre Großmutter ist eine Navajo und lebt im Reservat, wodurch auch noch andere Native Americans vorkommen, jeddoch nicht nur Navajos. Wichtig sind auch noch ihr Vater, ihre Freunde Kurt, Brynne und Rachel, sowie Coya und Suski, die ich jetzt aber nicht weiter erwähnen möchte…

Die Handlung hat mich oft überrascht und war einfach nicht vorhersehbar! Der Anfang ist gleich mitten im Geschehen und man erfährt in den ersten circa fünf Kapiteln, was denn genau passiert ist und warum die Menschheit so in Aufregung ist. Ein riesiges UFO ist in den USA gelandet und es passierte fünf Tage lang nichts – bis sich Etwas von innen den Weg freischneidet… Die Menschheit hält den Atem an und einige Zeit später eskaliert die Situation und Alice muss einen Weg finden, alle ihre Freunde zu retten…

Das Buch war spannend bis zum Ende, jedoch hat mich daran gestört, dass es etwas zu kurz und damit auch sehr abrupt zu Ende war.

Fazit: Ein gelungener SciFi Einzelroman, der mich mit seinen charakterstarken Protagonisten, einer tollen und sehr gut umgesetzten Handlung und dem Setting überzeugen konnte! Ein tolles Buch für ein paar gute Stunden 🙂

Sterne: 4 von 5

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