Achtnacht

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

>>Wir müssen reden,Papa! Dringend! Ich glaube, du bist in Gefahr!<<

Jule Rühmann

Originaltitel: Achtnacht

Autor: Sebastian Fitzek

Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 400

Preis: 12,99€

Buch: Verlag

Amazon

Inhalt:

Es ist der 8. 8., acht Uhr acht.
Sie haben 80 Millionen Feinde.
Werden Sie die AchtNacht überleben?

Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie.
Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen.
In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen.
Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei.
Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten – und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt.

Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst.
Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief.
Und Ihr Name wurde gezogen!

Cover:

Achtnacht echt

Das Cover gefällt mir gut, da es sehr zum Buchinhalt passt! Man sieht diese blutrote Acht, auf der eine Person vor anderen Menschen wegzulaufen scheint. Also wird auch hier ein Individuum von einer Masse gejagt und der Buchinhalt somit sehr vereinfacht, aber gut dargestellt.

Meinung:

Schreibstil

Der Schreibstil ist das erste, was mir in diesem Buch auffiel. Und zwar positiv!!! Achtnacht ist mein fünfter Fitzek und ich war sehr darauf gespannt, da ich bis jetzt nur Gutes von ihm gelesen habe…

Und der Schreibstil hatte mich schon nach den ersten 5 Seiten überzeugt! Die Geschichte wird aus der Sicht von mehreren Personen erzählt. Zum einen Ben, der ein normaler Bürger ist und sich plötzlich als Ziel der Achtnacht wiederfindet, Nikolai, ein Kleinkrimineller der aber auch über Leichen gehen würde, Arnim, einem Taxifahrer und seinem verrückten Kollegen Dash, Arezu Herzsprung, eine Psychologiestudentin, und Martin Schwarz, einem Ermittler (den wir schon aus anderen Thrillern Fitzeks kennen)! Zu jedem Charakter ist der Schreibstil unterschiedlich und drückt den jeweiligen Charakter aus,  wodurch man sich wirklich gut in die verschiedenen Personen hineinversetzen kann…

Die Charaktere sind sehr unterschiedlich, doch passen sie alle irgendwie zusammen, so als ob man ein Puzzle hat. Die Protagonisten sind hier Ben und Arezu, während Nikolai und seine Jungs, Dash und Oz, der Erfinder der Achtnacht die Antagonisten in diesem Buch sind. Die restlichen vorkommenden namentlich genannten Personen sind neutral, wohingegen alle anderen Bürger Deutschlands hinter den Achtnächtern her sind.

Die Handlung beginnt damit, dass Ben sich mit seiner Frau streitet, denn seine Tochter hat versucht, sich von einem Dach in den Tod zu stürzen und liegt seitdem im Koma. Seine Frau wie auch die Polizei glauben an Selbstmord, doch Ben kann dies nicht akzeptieren und glaubt, dass seine Tochter ermordet werden sollte. Aufgrund der kostspieligen Behandlung und seinem Jobverlust fährt er auf Arbeitssuche durch die Stadt und will nach Hause, als er an einer Wand ein riesiges projiziertes Bild von sich sieht. Als er dort hinläuft um herauszufinden, warum, sagt ihm eine Kellnerin er solle sofort von da verschwinden wenn er nicht sterben will, da er der Auserwählte der Achtnacht ist. Doch nicht nur er, sondern auch eine Studentin, Arezu Hersprung. Ben hält das ganze für einen blöden Scherz, doch dann beginnen die Leute ihn zu jagen wenn sie ihn sehen. Denn die meisten glauben an die Achtnacht – und möchten das Geld, dass auf seinen und Arezus Kopf ausgesetzt ist…

INFO

Entgegen der Erwartung, dass die Achtnacht nur etwas mit der Zahl 8 zu tun hat, geht das Wort Acht auf Geächtet zurück. Denn wenn man über jemanden die Acht verhängt, wird dieser vom Gesetz ausgeschlossen und ist somit vogelfrei, dass heißt jeder könnte diese Person umbringen ohne bestraft zu werden.

Fazit: Eine sehr gute Thrillergeschichte, die jedoch an einigen Stellen kleine Mängel aufweist, denn für mich war an einigen Stellen die Spannung etwas zu schwach im Verhältnis zur Handlung, so dass ich dafür einen Stern abziehe…

Sterne: 4 von 5

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