The hate u give {Kurzrezension}

Originaltitel: The hate u give

Autor: Angie Thomas

Verlag: cbt

Seiten: 496

Preis: 17,99€

Buch: Verlag

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Inhalt:

Die 16-jährige Starr lebt in zwei Welten: in dem verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzige Schwarze ist. Als Starrs bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, rückt sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Khalil war unbewaffnet. Bald wird landesweit über seinen Tod berichtet; viele stempeln Khalil als Gangmitglied ab, andere gehen in seinem Namen auf die Straße. Die Polizei und ein Drogenboss setzen Starr und ihre Familie unter Druck. Was geschah an jenem Abend wirklich? Die Einzige, die das beantworten kann, ist Starr. Doch ihre Antwort würde ihr Leben in Gefahr bringen…

Cover:

The Hate U Give von Angie Thomas
The Hate U Give von Angie Thomas

Meinung:

Der Schreibstil von Angie Thomas ist nicht ganz so einfach! Ich bin leider nicht wirklich reingekommen, konnte mich einfach nicht in die Geschichte reinfühlen. Bei einem guten Schreibstil hat man das Gefühl selber an der Geschichte teilzuhaben und durch die Geschichte zu fliegen. Dies war hier leider überhaupt nicht der Fall! Ich habe mich wirklich durch das Buch quälen müssen und hätte es fast abgebrochen. Ich konnte mir die Charaktere und Orte nicht wirklich vorstellen, auch wenn Angie Thomas wirklich sehr genau beschreibt. Auch bei der Übersetzung hat anscheinend nicht alles geklappt, denn manche Sachen sind einfach unverständlich. Hier kann Thomas also nicht überzeugen…

Die Charaktere sind eigentlich sehr interessant! Wenn sie nicht so blass und unnachvollziehbar wären. Wie schon gesagt, konnte ich mich nicht in Starr hineinversetzen. Obwohl sie sagt, dass sie gegen den Rassismus ist, macht sie immer wieder andere Andeutungen und denkt oft auch anders. Die Anderen Charaktere finde ich auch nicht viel interessanter, weshalb ich jetzt gar nicht auf sie eingehen will. Um die Charaktere menschlicher zu machen nutzt Angie Thomas Stereotype. Und davon nicht zu wenig! Egal ob Pittbull, Jordans, Baskettball, usw. es ist alles vertreten. Am Anfang des Buches wirkte es noch realistisch, aber nach und nach hat es sich einem nur noch aufgedrängt und man ist einfach angenervt! Es wird nicht wirklich rübergebracht, was Starr (oder die Anderen) denn so ausmacht, hier kommt die Autorin einfach nicht auf den Punkt!

Und zum Schluss die Handlung! Leider konnte die Autorin auch hier nicht wirklich überzeugen. Die Geschichte ist zu langatmig und zieht sich einfach hin. Wie schon im Klappentext erwähnt, wird Starrs Freund Khalil erschossen. Dumm ist nur, dass selbst dort keine richtigen Gefühle aufkommen. Ich habe mich bei der Beschreibung zwar erschreckt, aber bei dem Leser oder Starr kommt keine Trauer rüber. Und das restliche Buch hindurch hat sie sich nicht wirklich entwickelt und mich genervt. Ihr Zwiespalt wird so aufgebauscht, dabei wäre alles eigentlich ganz einfach. Das Ende des Buches überrascht den Leser dann nicht, und macht das Vorherige auch nicht besser!

Fazit: Leider ist dieses Buch nicht wirklich gelungen. Statt zu schildern, drängt einem die Autorin die Sicht der Protagonistin praktisch auf und statt den Rassismus anzuprangern, wird dieser manchmal sogar hervorgehoben, auch wenn ich glaube, dass dies nicht mit Absicht so ist! Dennoch finde ich, dass das Buch nicht zu empfehlen ist…

Sterne: 2 von 5

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

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